Zum Inhalt
Zum Navigation

Didaktik der Physik Sounds

  • *
     ... fremde Seite
  • Druckvorschau Icon

    Softwarebeschreibung

    Das Ziel bei der Programmierung war, alle derzeit gängigen Verfahren zur Klanganalyse und –visualisierung, sowie weitere Möglichkeiten und Verfahren unter einer Programmoberfläche zu verei-nen, um so die einzelnen Methoden miteinander vergleichen zu können und Synergien auszunutzen. Etliche Analyseverfahren bauen auf der Fourieranalyse auf, so dass diese nur einmal berechnet und dann von verschiedenen Visualisierungen weiter-verwendet werden kann. Durch das Betrachten des untersuchten Klangs aus den vielen möglichen Perspektiven die das Programm bietet soll eine Hilfe-stellung an die Hand gegeben werden, für verschiedene Interessentypen die jeweils passende Herangehensweise zu finden. Klänge, die man nicht nur hören kann, sondern auch sehen und auseinander-nehmen, ihre Eigenschaften und vielleicht Gemein-samkeiten herauszufinden ist eine sehr lehrreiche und unterhaltsame Art Musik, Instrumente, Klänge zu begreifen. So wie sich ein Buch, wenn man es verfilmt sieht, aus einer völlig neuen Perspektive zeigt, so zeigt sich Musik, wenn man sie auf ver-schiedene Weisen visualisiert ganz neu und anders als es die akustische Wahrnehmung allein an Erfahrungshorizont liefern kann. Auch hier gilt selbstverständlich, dass das Interesse sich nicht allein aus der Möglichkeit einer neuen Sichtweise ergibt.

    Die Software fasst also bekannte Darstellungen und Analysen von Tönen zusammen, wie die Zeitreihendarstellung oder die Fouriertransformations- bzw. Sonogrammdarstellung , erweitert diese und fügt neuere Darstellungen wie die Rekonstruktion und die Anzeige des Obertonspektrums hinzu. Dabei bietet sie sowohl die Möglichkeit gespeicherte Mikrofonaufnahmen zu analysieren, als auch über den Mikrofoneingang einer angeschlossenen Soundkarte in Echtzeit Analysen zu machen. Für nicht akusti-sche Signale besteht auch die Möglichkeit reine Zeitreihen einzulesen und wie die Musik zu verarbeiten.
    © 2017 Freie Universität Berlin, Adrian Voßkühler | Didaktik der Physik | Webmaster |
    28.07.2017 13:14:02