Das Interaktive Schulbuch bietet alle Merkmale einer herkömmlichen, multimedialen Lernsoftware,
verknüpft sie aber mit dem Angebot an den Leser, die Inhalte des Buches kreativ zu ergänzen oder zu kommentieren,
im Protokoll die Ergebnise von eingebetteten Bildschirmexperimenten festzuhalten und schließlich das Buch auch als
Plattform für Präsentationen zu nutzen. Dabei ist es weniger eine Software, sondern vielmehr ein Dokument, das
lediglich auf weit verbreitete Anzeigeprogramme zurückgreift.
Als Dokument besteht das Interaktive Schulbuch aus einer einzigen Datei, auch wenn der Benutzer beliebige
Ergänzungen vornimmt, und kann entsprechend unkompliziert weitergegeben werden.
Die Medien Realbild-Simulation und Realbild-gesteuertes Experiment können im Interaktiven Schulbuch
eingebettet sein oder eigenständig betrachtet und bearbeitet werden. Sie verbinden die bekannten Medien Simulation
und Interface-Experiment mit einer fotorealistischen Darstellung, bauen damit auf die Interaktiven
Bildschirmexperimente (IBE) auf und setzen sie fort.
Die Realbild-Simulation erlaubt anders als das IBE die Berechnung einzelner Zustände, z.B. durch das numerische
Lösen von Differentialgleichungen. Im Realbild-gesteuerten Experiment werden Teile des Experiments aufgebaut
und vom Computersystem angesteuert und ausgewertet. Es stellt also eine neue Verbindung zwischen Bildschirm- und
Realexperiment dar.
